SV Golkrath ; Germania Hilfarth 6 : 3 (4 : 3)

Wieder gab es in Golkrath ein Spiel, das nichts für schwache Nerven war. Wir legten los wie die Feuerwehr. Schon in der 8. Minute gingen wir durch Robin Demming nach Pass seines Bruders Daniel mit 1:0 in Führung. Hilfarth wollte auf Abseits spielen, aber der Schuss ging mehrfach nach hinten los. Beim 2:0 nur gut 5 Minuten später, wurde Jens Heinrichs nach einem Abwehrfehler von Robin Demming frei gespielt, der keine Probleme hatte einzunetzen. Wieder 4. Minuten später machte Christoph Gaidzik mit der Hacke aus dem Gewühl nach einer Standardsituation das 3:0. Als Daniel Demming in der 25. Minute das 4:0 machte, dachten alle, die Punkte wären im Sack, doch weit gefehlt. Bei einem Fehler von Maik Engels im Tor, der aber sonst seine Sache im Tor als gelernter Feldspieler ganz gut machte, fiel der Ball nach einer langen Freistoßflanke Henning Eßer auf dem Fuß, der unglücklich ein Eigentor fabrizierte. Nach einer Ecke machten die meist türkischen Germanen das 4:2 und es begann das große Nervenflattern. Wir spielten nicht mehr und die Gäste erhöhten den Druck. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff machte Germania Hilfarth nach einem Konter das 4:3 und die Partie war wieder offen. Nach dem Wechsel wurden die Gaste noch offensiver und wir kamen nur noch bei Kontern nach vorne. Bei so einem Konter gelang Robin Demming noch ein Treffer, doch das Tor wurde wegen Abseits nicht anerkannt. Das Tor habe ich leider nicht gesehen, aber aus berufenem Mund war die Entscheidung zweifelhaft. Aber der Schiedsrichter hat ansonsten eine tadellose Leistung gezeigt. Das 4:4 lag mehrfach in der Luft, zum Beispiel bei einem Schuss an die Unterkante der Latte. In der Phase drohte das Spiel zu kippen, weil wir auch unsere Konterchancen, die sich mehr und mehr ergaben, nicht sauber ausgespielt haben. Erst in der 85. Spielminute hat Robin Demming bei einem Konter intelligent auf Christopher Rüttgers gespielt, der das beruhigende 5:3 machte. In der Schlussminute machte Henning Esser noch per Kopfball das 6:3 nach einer Freistoßflanke von Daniel Demming. Dann folgte der Schlusspfiff, der bei einigen Gästen die Sicherung hat durchbrennen lassen. Aber am Ende beruhigte sich die Lage und wir können uns auf ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest freuen.

Fazit: Wichtige Punkte, die uns in Uevekoven verloren gegangen sind, lassen uns etwas durchatmen. Doch in dieser Klasse ist alles so eng, dass man sich auf so einen kurzfristigen Erfolg nicht ausruhen darf.